Familiengespräche sind eine therapeutische Methode mit einem systemischen Denkansatz und einem Handlun
gseinsatz. Der Blick ist auf das Zusammen-wirken von Individuen in ihrem Umfeld, Lebenskontext und ihren Beziehungen gerichtet. Familien, Gruppen und Institutionen sind lebende Systeme, deren Entwicklung in Bezug auf Wachstumsprozesse wie auch in Krisen und Konfliktsituationen nach System und Regeln verlaufen. Individuen entwickeln Symptome als spezifische Anpassungsleistungen. Das systemische Arbeiten bietet die Möglichkeit, Zusammenhänge zwischen Handlungsabläufen und Störungsmustern zu diagnostizieren. Hier werden die Ressourcen eines Systems bearbeitet und Lösungen realisiert.
Zitat aus dem Skript zum Buch: Selma
„ Wir brauchen andere Menschen so wie wir uns selbst brauchen. Menschen, in denen wir uns selbst sehen können, damit wir wissen, wer wir wirklich sind. Ich befürchte, dass wir ansonsten das Risiko eingehen, nicht komplett zu sein, weil uns die restliche Identität fehlt.“

