ZUSAMMENFASSUNG
Die Erforschung von den Begriffen
‘Das Eigene’ Und ‘Das Fremde’
in den Werken
"DIE FREMDE BRAUT" von Necla Kelek
und
"SÜSSER TEE" von Nuran Joerissen
Mustafa Hakan YILDIZ
Magisterarbeit, Abteilung für Deutschdidaktik
Betreuerin: Ass. Prof. Dr. Cavidan ÇÖLTÜ İMREN
August 2010, 184 Seiten
Deutschland gilt als das beliebteste Einwanderungsland bei den Türken. Ins Auge fällt, dass einige Schriftsteller, deren Werke dem Bereich der Migrantenliteratur zugeschrieben werden, gegenüber ihrer eigenen Kultur und den Türken Vorurteile literarisch verarbeiten. Diese Texte festigen die vorhandenen Vorurteile und Stereotypen gegenüber Türken und verursachen, dass einige junge deutsche Leser, die noch keine Vorurteile besitzen, die Türken mit Vorurteilen wahrnehmen und erfahren. Es ist festzustellen, dass in den Werken von diesen Schriftstellern die Begriffe “das Eigene” und “das Fremde” wechseln. In der vorliegenden Arbeit werden das Bild des Eigenen und des Fremden sowie innerer Diskurse in den Werken “Die Fremde Braut” von Necla Kelek und “Süsser Tee” von Nuran Joerissen kritisch betrachtet.
Ausgangspunkt für Necla Kelek’s Roman ist die eigene Familiengeschichte anhand derer sie die türkische Gesellschaft verallgemeinert. Im Gegensatz dazu steht Nuran Joerissens Werk, welches den Rahmen der Familiengeschichte nicht sprengt und Verallgemeinerungen gegenüber der ganzen Gesellschaft vermeidet. Diese Arbeit ist ein Beitrag zur Komparatistik und Imagenforschung. Die untersuchten Imagen sind gemeinsame, ähnliche und unterschiedliche Imagen, die in den eigenen Lebensgeschichten der Autorinnen festgestellt wurden. Die Arbeit verfolgt zwei wichtige Aspekte. Zum Einen werden die Ursachen für die kulturelle Wahrnehmung dieser Autorinnen veranschaulicht, zum Anderen wird die Wichtigkeit der Imagenforschung im Bereich der Komparatistik betont.

